Handy Allnet Flatrate kostenlos Vergleichen

Was genau ist eine Allnet-Flatrate?

Inzwischen gehören zum Angebot nahezu jedes deutschen Mobilfunkanbieters die sogenannten All Net Flatrates. Doch was genau ist eine All Net Flatrate und wodurch unterscheiden sich die jeweiligen Angebote?

Bei einer All Net Flatrate kann der Mobilfunkkunde, ohne Einschränkungen, in alle Mobilfunknetze und zusätzlich in das deutsche Festnetz telefonieren. Für diesen Pauschalservice bezahlt der Kunde monatlich einen festgelegten Betrag. Dieser wird generell zum Beginn eines jeden Monats vom Bankkonto des Kunden abgebucht. Es fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Dieser Service ist im Grunde eine Alle-Netze-Pauschale und weitestgehend als All Net Flatrate bekannt.

Von einer All Net Flatrate profitieren insbesondere Mobilfunkkunden, die regelmäßig und viel telefonieren. Einige Anbieter bieten ihren Kunden All Net Flatrates inklusive einem Handy an. Viele Kunden wechseln jedoch einfach nur zu einem günstigeren Anbieter.

Für Kunden, deren laufender Vertrag zu kostenintensiv ist, lohnt sich oftmals ein Wechsel zu einem Anbieter mit einem preiswerten Angebot.

Die All Net Flatrates unterscheiden sich im Einzelnen durch Laufzeit, Datenvolumen, Preis und Netzqualität.

Lohnt sich eine Allnet-Flatrate generell?

Die Preise für All Net Flatrates sind inzwischen günstiger denn je. Die preiswerteste All Net Flatrate gibt es schon für 9,95 Euro / Monat. Sie umfasst eine Handy-Flatrate, eine Festnetz-Flatrate und ein Datenvolumen für die mobile Internetnutzung von 500MB.

Für Mobilfunkkunden, die pro Monat mindestens 200 Minuten telefonieren, zahlt sich diese Flatrate bereits aus. Die meisten Menschen telefonieren mindestens ein Mal am Tag. Wenn sich dieses Telefonat auch nur auf 6 Minuten beläuft, ist eine All Net Flatrate bereits rentabel.

Ein All Net Flate Basic Tarif für 9,95 Euro / Monat und mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten umfasst eine Handy-Flatrate und eine Festnetz-Flatrate. Datenvolumen für mobile Internetnutzung ist jedoch nicht inbegriffen. Einschließlich der Bereitstellungsgebühr kostet diese Flatrate über den gesamten Zeitraum der Vertragslaufzeit nur 268,75 Euro. Das Preis-Leistungsverhältnis ist optimal und der Kunde kann bares Geld einsparen.

Die klassische Handy-Flatrate

Wenn das Handy ausschließlich zum Telefonieren genutzt wird und kein Internetzugang vorhanden ist, ist eine klassische Flatrate absolut ausreichend. Bisherige Flatrates umfassten meistens nur das jeweilige gebuchte Mobilfunknetz. Vielen Kunden schien das lange Zeit ausreichend zu sein. Denn es waren schließlich alle Gespräche in das gewünschte Netz und in das Festnetz abgedeckt. Um welches Mobilfunknetz es sich handelt, war lange Zeit an der Vorwahl abzulesen.

Mit der stetigen Entwicklung besteht heute jedoch die Möglichkeit der Rufnummernmitnahme beim Wechsel zu einem anderen Anbieter. Das bedeutet gleichzeitig, dass Vorwahlen wie 0162 oder 0151 längst kein Garant mehr für den Mobilfunkanbieter sind.

Deshalb ist eine klassische Handy Flatrate in der heutigen Zeit eine sichere Alternative um hohe Telefonrechnungen zu vermeiden. Die Flatrate beinhaltet alle deutschen Mobilfunknetze und Anrufe in das deutsche Festnetz.

Telefonieren und Internetnutzung

Viele Haushalte verfügen über einen Festnetzanschluss, einen DSL-Anschluss und zusätzlich ein oder mehrere Handys. Die Kosten für alle Anschlüsse zusammen sind dabei oft unübersichtlich. Die Nutzung von Prepaidkarten verschafft den meisten Mobilfunknutzern das Gefühl der absoluten Kostenkontrolle. Die wenigsten rechnen sich im Einzelnen aus, auf welche Beträge sich die Telefon- und Internetnutzungskosten monatlich belaufen. Dabei lässt sich gerade durch das Aufschlüsseln der Kosten und die richtige Einschätzung des individuellen Verbrauchs monatlich bares Geld sparen.

Wenn zu Hause hauptsächlich ein DSL-Anschluss genutzt wird und die mobile Internetnutzung nicht überbeansprucht wird, genügt eine Handy All Net Flatrate mit einem monatlichen Datenvolumen von 500 MB. Die Kosten für die Handyflatrate liegen bei 15 Euro im Monat. Die monatlichen Kosten für einen DSL-Anschluss belaufen sich im Durchschnitt auf 25 Euro. Mit der All Net Flatrate können alle Telefongespräche, statt aus dem Festnetz, mit dem Handy getätigt werden. Die monatlichen Gesamtkosten für Internetnutzung und Telefongespräche in alle deutschen Netze wird bei der Auswahl günstiger Anbieter 40 Euro im Monat nicht übersteigen.

Die richtige Flatrate für die Tochter und den Sohn

Die meisten Eltern wissen, dass ihre Kinder regelmäßig im Internet surfen und vor allem soziale Netzwerke nutzen. Facebook, Twitter und andere sind gerade bei Jugendlichen sehr beliebt. Die Jugendlichen wollen auf dem neusten Stand und Teil des sozialen Netzwerkes sein. Zusätzlich telefonieren sie sehr häufig, um jederzeit und spontan die neusten Ereignisse mit ihren Freunden auszutauschen. Dann gelangt die Prepaidkarte oftmals an ihre Grenzen. Die Folgen sind mehrfache Aufladungen des Guthabens und das geht auf die Dauer natürlich ins Geld. Bei den zahlreichen günstigen Angeboten der Provider liegt es nahe, eine All Net Flatrate für den Sohn oder die Tochter zu buchen.

Um die richtige Flatrate auszuwählen, müssen jedoch einige Details beachtet werden. Die meisten Jugendlichen nutzen inzwischen Smartphones und kommunizieren über verschiedene Apps. Das bedeutet, dass eine zusätzliche SMS-Flatrate nicht notwendig ist. Das Versenden von SMS Nachrichten wurde durch die vielen Apps in den Hintergrund gedrängt. Handelt es sich jedoch um ein gebräuchliches Handy, besteht für die Tochter oder den Sohn keine Möglichkeit über Apps zu kommunizieren. Dann macht eine SMS-Flatrate als Zusatzbuchung Sinn.

Besonders wichtig bei der Auswahl der richtigen Flatrate ist außerdem, dass die Flatrate wirklich alle gängigen Mobilfunknetze abdeckt. Viele Jugendliche machen sich keine Gedanken darüber, in welches Netz sie gerade telefonieren. Wenn die Flatrate dann nicht zu 100 % alle Netze abdeckt, kann es zu hohen Zusatzrechnungen kommen.

Wenn die Tochter oder der Sohn kein Internet auf dem Handy nutzt, sondern ausschließlich über SMS kommunizieren bietet sich beispielsweise eine Tele2 Allnet Flat an. Die Grundgebühr kostet, bei einer 24-monatigen Vertragslaufzeit, monatlich 9,95 Euro und die SMS-Flatrate lässt sich schnell und einfach für 5 Euro zusätzlich buchen.

Es gibt inzwischen sehr viele All Net Flatrates, die speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen eingehen und alle Nutzungen ausreichend abdecken. Auf die Dauer ist eine All Net Flatrate für die Tochter oder den Sohn sehr wahrscheinlich die beste Option. Denn die Kommunikationsfreude bei Jugendlichen nimmt in der Regel nicht ab, sondern intensiviert sich mit zunehmendem Alter.

Der beste Tarif für Vielsurfer

Mobilfunkkunden die ihr Smartphone stets und ständig nutzen um im Internet zu surfen profitieren von einem Tarif mit einem Datenvolumen von 500 MB mit der Option dieses Datenvolumen bei Bedarf aufzustocken. Denn eine Herabstufung der Surfgeschwindigkeit ist für Vielsurfer schlicht und ergreifend unvorstellbar.

BASE all-in ist beispielsweise ein gängiger Tarif. Bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten zahlt der Kunde 30 Euro im Monat für 500 MB und kann auf 5 GB aufstocken lassen. Die Zusatzgebühr beträgt 15 Euro. Im Tarif inbegriffen sind alle Telefongespräche in deutsche Mobilfunk- und Festnetze sowie SMS.

Bei der Grundgebühr von 30 Euro lassen sich bei einer Onlinebuchung des Tarifs 5 Euro einsparen. Je nach dem ob der Kunde den Tarif online bucht oder nicht ergibt sich ein monatlicher Gesamtbetrag von 40 - 45 Euro.

Für Vielsurfer gibt es zahlreiche All Net Flat Varianten. Ein größeres Datenvolumen für das Surfen im Internet sollte dabei generell berücksichtigt werden. Gerade Vielsurfer ärgern sich sonst jeden Monat aufs Neue, wenn die Surfgeschwindigkeit wegen Ausschöpfung des Datenvolumens herabgesetzt wird.

Flexibilität für Studenten

Für junge Menschen sind Vetragbindungen über längere Zeiträume aufgrund ihrer Flexibilität nicht vorteilhaft. Junge Menschen möchten sich nicht unbedingt an eine 24-monatige Vertragslaufzeit binden. Sie wollen verschiedenes ausprobieren, möchten ungebunden sein und keine finanziellen Risiken eingehen.

Monatlich kündbare Handy-Flatrates mit geringen Vertragslaufzeiten sind deshalb gerade für Studenten und Auszubildende ideal. Dadurch wird ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter jederzeit problemlos möglich. Aktuell gibt es Flatrates, zum Beispiel die Flat S 500 von eteleon mit einer 1-Monats-Laufzeit. Das Anbebot umfasst alle Gespräche in das deutsche Mobilfunk- und Festnetz, einschließlich ein Datenvolumen von 500 MB für derzeit monatliche 14,95 Euro. Dieser Preis ist für Studenten und Auszubildende sehr attraktiv und stellt keine nennenswerte finanzielle Zusatzbelastung dar. Der Anbieter des o2-Netzes bietet außerdem eine 30-tägige Kündigungsfrist.

Die Allnet-Flatrate für iPhone

Das Statussymbol iPhone verlor in den letzten Jahren nicht an Wert. Ganz im Gegenteil: Die Nachfolger-Modelle sind um einiges teurer als die vorherigen iPhones. Dennoch oder vielleicht gerade aus diesem Grund gibt es Millionen iPhone-Besitzer. Wer sich kein neues iPone leisten kann, sucht oft nach Möglichkeiten einer Finanzierung. Das ist in Verbindung mit einem Tarif bei vielen Anbietern möglich. Besonders geeignet sind hierbei die All Net Flatrates, denn sie sind genau auf die Bedürfnisse von Smartphone-Nutzern ausgerichtet.

Die All Net Flatrate deckt die Bedürfnisse und Anforderungen der iPhone-Nutzer optimal ab. Für iPhone-Nutzer eignen sich All Net Flatrates mit mindestens 1 GB. Denn 500 MB sind beim iPhone generell zu wenig. Wer sich für ein teures iPhone entscheidet, nutzt es in der Regel auch einschließlich sämtlicher verfügbarer Apps.

Deckt eine Allnet-Flatrate wirklich komplett alles ab?

Der Begriff All Net Flatrate erweckt den Gesamteindruck, dass alle erdenklichen Optionen inbegriffen sind und in jeder Hinsicht genutzt werden können. Doch die Frage, ob in einer All Net Flatrate tatsächlich alles enthalten ist, ist durchaus berechtigt. Denn es gibt Leistungen, die grundsätzlich nicht Bestandteil einer all Net Flatrate sind.

Nicht in einer All Net Flatrate enthalten sind beispielsweise sogenannte Mehrwertdienste. Dabei handelt es sich um Auskunftsdienste und Telefonvotings. Auch Sonderrufnummern gehören nicht zum All-Inklusive-Paket der Flatrates. Diese Mehrwertdienste werden in der Regel ohnehin nicht regelmäßig genutzt. Dennoch sollten All Net Flatrate Nutzer darüber informiert sein, denn Anrufe solcher Dienste können sich negativ auf die Rechnung auswirken.

Das Datenvolumen für die mobile Internetnutzung ist in der Regel beschränkt. In All Net Flatrates wird die Maximalgeschwindigkeit für ein Inklusiv-Volumen gewährleistet. Wenn der Kunde das Datenvolumen ausschöpft, kann er das mobile Internet zwar weiterhin ohne Zusatzkosten nutzen, allerdings wird die Surfgeschwindigkeit automatisch gedrosselt. Die Surfgeschwindigkeit beträgt nach der Herabstufung in der Regel 64 KBit/s und bleibt bis zum Ende des Monats auf diesem Niveau bestehen. Zu Beginn des Folgemonats wird die Herabstufung jedoch wieder aufgehoben.

Nur einige Anbieter gewähren kostenfreie SMS in ihren Flatrates. Für den Mobilfunkkunden bedeutet das, dass er bei Bedarf eine zusätzliche SMS-Flatrate buchen muss. Dafür fallen auch zusätzliche Gebühren an. Grundsätzlich gilt für alle All Net Flatrates in Deutschland, dass sich das Telefonieren auf Inlandsgespräche beschränkt. Auslandsgespräche sind in keiner All Net Flatrate inbegriffen. Näheres dazu folgt im Artikel.

Lohnt sich eine All Net Flatrate auch für ein normales Handy?

Um eine All Net Flatrate abzuschließen, ist es nicht immer notwendig das aktuelleste Smartphone zu besitzen. Eine All Net Flatrate zahlt sich auch dann aus, wenn das Handy ausschließlich zum Telefonieren genutzt wird. Insbesondere dann, wenn regelmäßig Anrufe in verschiedene Mobilfunknetze getätigt werden. Am meisten profitieren Mobilfunknutzer in Business-Bereichen von einer All Net Flatrate auf einem normalen Handy. Denn die Gesprächsminuten, die im Business-Bereich monatlich zusammenkommen sind beachtlich.

Auch für Mobilfunknutzer die dem Internet nicht all zu viel abgewinnen können kann eine solche Flatrate von Vorteil sein. Denn statt der App Funktionen im Internet nutzen sie um so mehr die Möglichkeit des Telefonierens zur Kommunikation.

Die Vorteile einer Allnet-Flatrate

Der wohl größte Vorteil einer All Net Flatrate ist, dass der Kunde kostenlos und ganz nach Belieben in alle deutschen Mobilfunknetze und in das deutsche Festnetz telefonieren kann. Die Befürchtungen, dass die Kosten während des Telefonierens unübersichtlich ansteigen, entfallen. Der Kunde kann sich entspannt auf seine Telefongespräche konzentrieren ohne ständig im Hinterkopf zu haben, wie viel er gerade vertelefoniert. Die All Net Flatrate ist in der Lage, einen Telefonanschluss zu ersetzen, sofern sie angemessen konfiguriert wird.

Besonders junge Menschen nutzen meistens ausschließlich ihr Handy und verzichten aus Kostengründen auf einen Festnetzanschluss. Für sie ist die All Net Flatrate vorteilhaft.

Personen, die einen großen Freundes- und Bekanntenkreis haben, können sich von ihren Kontakten jederzeit einfach anklingeln lassen und dann direkt zurückrufen. Dadurch ergibt sich ein doppelter Vorteil. Die jeweiligen Gesprächspartner telefonieren kostenfrei miteinander.

Manche Eltern kennen wahrscheinlich die Telefonierfreuden ihrer jugendlichen Kinder und wurden bereits von enormen Rechnungsbeträgen überrascht. In diesem Fall ergibt sich durch eine All Net Flatrate für das Handy des Jugendlichen ein Vorteil für die Eltern. Sie müssen keine bösen Überraschungen mehr zu fürchten. Taschengeldkürzungen entfallen und die Harmonie zu Hause bleibt bestehen.

Bei vielen All Net Flatrates mit einer Laufzeit von 24 Monaten lassen sich im Durchschnitt ungefähr 120 Euro einsparen. Je nach eigenem Nutzen der Flatrate sind aber auch höhere Einsparungen möglich.

Manchmal ergeben sich auch dann Vorteile, die für eine All Net Flatrate sprechen, wenn Änderungen in den Unternehmen der Anbieter eintreten.

So zum Beispiel bei dem Unternehmen Telefonica. Dieses hat E-Plus übernommen. Telefonica ist zugleich die Muttergesellschaft von O2. Die Anbieter haben im Mai 2015 ihre UMTS-Netze miteinander verknüpft. O2 verfügt dadurch inzwischen über mehr UMTS-Basisstationen als die großen Unternehmen Vodafone und Telekom. Dadurch ergibt sich ein großer Vorteil für die Mobilfunkkunden, denn trotz günstiger All Net Flatrate profitieren die Kunden von einer Verbesserung in der Gesamtqualität der Leistung.

Gibt es Nachteile?

Bei den vielen preisgünstigen Angeboten der Provider fragt sich mancher, ob die Flatrates mit den scheinbar unendlichen Vorteilen auch Nachteile mit sich bringen. Die nachfolgend beschriebenen Nachteile von All Net Flatrates müssen nicht auf jeden Kunden zutreffen. Dennoch sollten die einzelnen Punkte verinnerlicht werden.

Kostenfaktor

Der wesentliche Nachteil von All Net Flatrates ist die Grundgebühr. Diese kann je nach Anbieter mit einer hohen Summe zu Buche schlagen. Denn das Rund-um-Angebot hat seinen Preis. Deshalb ist es besonders wichtig, vor dem Abschluss einer All Net Flatrate darauf zu achten, ob der jeweilige Anbieter wirklich preisgünstig ist.

Telefonieren im Ausland

In der Regel beinhalten die Flatrates keine Auslandsverbindungen. Wer oft ins Ausland reist, eventuell sogar aus beruflichen Gründen, wird feststellen, dass das Telefonieren im Ausland trotz einer Flatrate sehr teuer ist.

Komplizierte Abwicklung

Nicht zu jedem Vertrag kann man ohne Weiteres eine All Net Flatrate buchen. Denn manche Telefongesellschaften sehen das in ihren Angeboten schlicht und einfach nicht vor.

In diesem Fall wird dem Kunden während des Beratungsgesprächs oft zum Upgrade des gegenwärtigen Vertrages geraten. Dadurch wird folglich die Flatrate ermöglicht.

Die zweite Möglichkeit ist der Wechsel in einen anderen Vertrag. Hier gilt jedoch zu beachten, dass es unvorhergesehen zu einer höheren Gebühr kommen kann.

Der Unterschied zwischen All Net Flatrates mit Vertrag und ohne Vertrag

Es gibt in der Regel drei verschiedene Möglichkeiten: Die All Net Flatrate mit Vertragsabschlusses, die All Net Flatrate ohne Vertragsabschluss und die All Net Flatrate Prepaid Variante.

Eine All Net Flatrate mit Vertragsabschluss:

Eine Flatrate mit einer Bindung an einen Vertrag beinhaltet eine reguläre Laufzeit von 24 Monaten. Das ist zunächst ein langer Zeitraum und damit auch ein Nachteil. Der Vorteil bei dieser Variante ist, dass die monatliche Gebühr relativ gering ist. Zahlreiche Anbieter werben mit einer monatlichen Gebühr zwischen knapp 9,95 und 19,95 Euro. Ein weiterer Vorteil ist die gegebene Preisstabilität über die gesamte Vertragslaufzeit. Der zuvor festgelegte Tarif ändert sich nicht. Der Anbieter kann den Preis während der Vertragslaufzeit nicht anheben.

All Net Flatrate ohne Vertragsabschluss:

Im Gegensatz zu einer Flatrate mit Vertragsabschluss wird der Kunde bei dieser Form nicht an eine lange Vertragslaufzeit gebunden. Speziell für junge Menschen, Studenten und jene Nutzer die sich noch nicht sicher sind, ob sie dauerhaft von einer All Net Flatrate profitieren, eignen sich die Varianten ohne Vertragsabschluss.

Allerdings beläuft sich die Nutzungsgebühr bei den meisten Anbietern auf monatliche 24,95 - 29,95 Euro. Hinsichtlich der höheren Gebühr ergibt sich jedoch ein zweiter Vorteil.

Der Kunde hat die Möglichkeit mit einer Einmonatsfrist zu kündigen. Die Gelegenheit den Anbieter wegen etwaiger Schwierigkeiten zu wechseln ist damit jederzeit gegeben. Inzwischen bieten aber verstärkt Discounter-Anbieter sehr niedrige Grundgebühren für eine All Net Flatrate ohne Vertragsabschluss. In solchen Fällen kann der Kunde besonders profitieren. Er bleibt flexibel und zahlt dafür keinen Aufpreis. Allerdings sollten auch die restlichen Konditionen des jeweiligen Discounter-Anbieters geprüft werden. Oftmals lohnt sich die vertragsfreie Flatrate aber auch um das Netz des gewählten Anbieters zunächst zu testen, um sich eventuell später für eine Vertragslaufzeit zu entscheiden.

Die Prepaid All Net Flatrate

Für Bedarfsnutzer und Menschen, die sich auch nicht kurzzeitig an eine Vertragslaufzeit binden möchten, ist die Prepaid All Net Flatrate die beste Möglichkeit. Vor der Nutzung des Tarifs wird die Prepaidkarte aufgeladen. Der Vorteil der sich aus dieser Flatrate ergibt ist der, dass der Prepaid Nutzer grundsätzlich nur dann bezahlt wenn er den Tarif auch nutzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass keinerlei zusätzliche Kosten entstehen.

Eine Aufladung von Guthaben ist nicht zwingend erforderlich. Wie bei den Flatrates mit Einmonatskündigungsfristen ist auch bei Prepaid Flatrates die Flexibilität gegeben. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist, ohne jegliche Kündigungsfrist, problemlos und schnell möglich. Die meisten Anbieter bieten auch bei Prepaid Flatrates ein zusätzliches Aufstocken von weiteren Optionen an. Anbieter für Prepaid Flatrates sind unter anderem Vodafone, blau.de, simyo, Fonic, O2, Tschibo und Otello. Die Preise variieren je nach Anbieter und bewegen sich zwischen 12,95 und 34,95 Euro.

Die Mitnahme der Rufnummer

Wer den Anbieter wechseln möchte, hat in der Regel die Möglichkeit seine Rufnummer mitzunehmen. Der vorherige Anbieter erhebt dafür eine einmalige Gebühr von ungefähr 20 - 30 Euro. Diese Gebühr stellt für den Kunden aber keine Belastung dar, wenn der vorherige Vertrag mit einer Bonusgutschrift bei Mitnahme der Rufnummer versehen ist.

Zunächst muss der aktuelle Vertrag gekündigt werden. Die Kündigung kann in manchen Fällen auch der neue Anbieter übernehmen. Das Ausfüllen eines vorgefertigten Portierungsformulars ist der nächste Schritt. Dieses ist für den Kunden auf der Internetseite des neuen Anbieters erhältlich. Für die Mitnahme der Rufnummer ist ein ausgefülltes Portierungsformular unerlässlich.

Entstehende Überbrückungszeiten können vermieden werden, in dem der Kunde während des Anbieterwechsels darauf achtet, dass die Kündigung des alten Vertrages am Monatsende abgeschlossen ist. Der neue Vertrag sollte im Idealfall zum Anfang des neuen Monats beginnen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Kunde seine Rufnummer, ohne Unterbrechungen, nutzen kann.

Welches Netz eignet sich am besten für eine All Net Flatrate?

Es ist nicht einfach, im Dschungel der vielen Netzanbieter, noch den Überblick zu behalten. Die Anbieter selbst liefern sich einen stetigen Konkurrenzkampf und jeder versucht das beste Angebot zu unterbreiten, um neue potenzielle Kunden zu gewinnen. Mobilfunknutzer profitieren davon, denn die Tarifpreise befinden sich seit Jahren im Dauerfall.

Dennoch stellt sich die Frage, welches Netz die beste Wahl für eine All Net Flatrate ist. Das Wichtigste ist, dass das gewählte Netz im Wohn- bzw. Nutzungsbereich des Kunden empfangsstark ist. Denn alle Netze verfügen über einen unterschiedlich starken Netzausbau. Wenn sich der Kunde für ein bestimmtes Netz entscheidet weil es besonders günstig ist, seine neue All Net Flatrate im Nutzungsbereich allerdings nur eingeschränkt nutzen kann weil das Netz nicht stark genug ausgebaut ist, ist das für den Kunden sehr ärgerlich. Am Ende profitiert er in keinster Weise von den Vorzügen der Flatrate.

Die drei größten Anbieter sind die Telekom (D1), O2 und Vodafone (D2). Diese sind zugleich auch teurer als andere Anbieter. Zu den zahlreichen und günstigeren Discount-Anbietern gehören: Fonic, klarmobil, maxxim, congstar, freenetmobile, blau.de, simply, Deutsch­land­Sim, otelo, simyo und HelloMobil.

Aus zahlreichen Tests geht hervor, dass sich insbesondere die Netze von Vodafone und Telekom für All Net Flatrates eignen. Der Unterschied zu anderen Anbietern wird vor allem in sogenannten Ballungsgebieten und in ländlichen Gegenden deutlich. Mobilfunknutzer, die generell Wert auf eine gute Verbindung legen und Netzüberlastungen grundsätzlich vermeiden möchten, sollten sich über die aktuellen All Net Flatrate von Vodafone und der Telekom informieren. Diese Anbieter sind zwar etwas teurer, gewährleisten jedoch eine bestimmte Qualität.

Optionen für Auslandsgespräche

Die Preisunterschiede zwischen Telefongesprächen in das ausländische Festnetz und das ausländische Mobilfunknetz sind beachtlich. Wer zu beruflichen oder privaten Zwecken Auslandsaufenthalte vorsieht oder öfters ins Ausland telefoniert, sollte darauf achten, dass der Anbieter günstige Tarife für Auslandsgespräche anbietet. Ein nennenswerter Anbieter für Auslandsgespräche ist zum Beispiel Toolani. Die Nutzung preiswerter Telefonate erfordert meistens eine Registrierung beim jeweiligen Anbieter. Der Kunde verfügt nach der Registrierung über ein separates Kundenkonto. Nach der Auswahl der gewünschten Zahlungsmethode (Pay Pal oder Bankeinzugsermächtigung) kann der Kunde den Dienst sofort in Anspruch nehmen.

Tipps für Auslandsaufenthalte

Für Telefongespräche ins Ausland erweisen sich kostengünstige Vorwahlen als sehr vorteilhaft. Genauere Informationen stellt der ausländische Netzbetreiber zur Verfügung.

Bei Reisen ins Ausland sollte (noch vor der Ankunft) die Mailbox deaktiviert werden. Dadurch wird verhindert, dass Mailbox-Nutzungskosten entstehen. Des Weiteren fallen bei eingehenden Anrufen während des Auslandsaufenthalts Roaming-Gebühren an.

Grundsätzlich, wie bereits erwähnt, beinhaltet eine All Net Flatrate keine Kosten für die Internetnutzung im Ausland. Das bedeutet, dass definitiv zusätzliche Gebühren anfallen. Einige Anbieter stellen allerdings Flatrates mit sogenanntem Inklusiv-Volumen zur Verfügung. Die Kosten für mobiles Internet bleiben dadurch übersichtlich.

Im jeweiligen Land kann problemlos eine Prepaidkarte erworben werden. Am besten eignen sich die Prepaidkarten von Anbietern mit der Option zur Internetnutzung. Um einen geeigneten und günstigen Anbieter zu wählen, empfiehlt es sich vorab etwas im Internet zu recherchieren.

Smartphonenutzer sollten bei der Wahl des Anbieters neben den Telefontarifen auch die Preise für Internetnutzung berücksichtigen.

Viele Cafés, Restaurants und andere öffentliche Orte stellen W-Lan zur Verfügung. Dieses Angebot sollten Reisende in jedem Fall in Anspruch nehmen, um das eigene Datenvolumen zu entlasten.

Die Handy-Internet-Flatrat auf dem Tablet

Wenn das Tablet zwar über einen W-Lan Zugang, nicht jedoch über die Möglichkeit der mobilen Internet Nutzung verfügt, kann ein Hotspot aktiviert werden.

Beim Smartphone lässt sich die Funktion "Mobiler WLAN-Hotspot" einschalten. Dadurch kann wiederum ein Hotspot aktiviert und mobiles Internet auf dem Tablet genutzt werden.

Um die eigenen Daten für Dritte unzugänglich zu machen, sollte der Hotspot mit einem Passwort versehen werden. Das Datenvolumen sollte dennoch nicht völlig ausgeschöpft werden. Denn das führt zur Herabstufung auf eine deutlich langsamere Surfgeschwindigkeit.

Der Datenverbrauch im Überblick

Um eine Herabstufung der mobilen Internetverbindung zu vermeiden, ist es inzwischen möglich mit verschiedenen Apps das aktuelle Datenvolumen im Überblick zu behalten.

Bekannte Apps für Android sind zum Beispiel 3G Watchdog und Traffic Monitor Watch.

Für iPhone-Nutzer eignet sich die App Datacounter. Es gibt natürlich noch eine Reihe weiterer Apps für diesen Dienst. Beurteilungen für die einzelnen Anwendungen finden sich in den Internetportalen und im Play Store.

Den Verbrauch der mobilen Internetnutzung einschätzen

Wenn es darum geht, ein Tarif-Update zu buchen oder einen neuen Tarif zu wählen, kommt oft die Frage auf: Wie hoch ist eigentlich der monatliche Verbrauch des Datenvolumens?

Sind 200 oder 500 Megabyte ausreichend oder ist man mit 1 Gigabyte doch eher auf der sicheren Seite? Oftmals werden im Laufe eines Monats 500 Megabyte oder gar 1 Gigabyte gar nicht verbraucht. Auch wenn manche Angebote von den Providern verlockend erscheinen, sind die Kosten am Ende höher. Gerade für den 1 Gigabyte-Tarif.

Eine kleine Übersicht veranschaulicht den Datenverbrauch:

Google-Such-Funktion: verbraucht werden ungefähr 200 Kilobyte = 0,2 Megabyte.

Whatsapp und andere Messenger: Der Verbrauch für eine Nachricht liegt bei 10 Kilobyte = 0,01 Megabyte.

Das Abrufen von E-Mails: verbraucht werden etwa 50 Kilobyte = 0,05 Megabyte).

Fahrbahnauskunft Deutsche Bahn: 200 Kilobyte = 0,2 Megabyte).

YouTube Videos: Der Verbrauch liegt bei 1 Megabyte / Minute. Je nach dem wie hoch die Auflösung ist, kann der Verbrauch höher sein.

Skype: Verbraucht werden 2 Megabyte / Minute und je höher die Auflösung, desto höher der Verbrauch.

Im Internet Musik hören: bis zu 1 Megabyte / Minute wird verbraucht.

Wenn der Mobilfunkkunde angesichts der Beispielübersicht für sich entscheidet, dass er ein größeres Datenvolumen benötigt, können nun verschiedene Spezialangebote des jeweiligen Anbieters infrage kommen. Manchmal greifen Mobilfunkkunden auf solche Angebote zurück, um keine Herabstufung der Surfgeschwindigkeit zu riskieren. Gebuchte Angebote der Provider stellen dem Kunden Zusatzvolumen zur Verfügung. Das ist meistens nicht unbedingt preiswert.

Kunden des Anbieters O2 sollten beachten, dass der Provider mit einer sogenannten Datenautomatik arbeitet. Hierbei kann es bei der nächsten Rechnung zu unangenehmen Überraschungen kommen. Das ist natürlich tarifabhängig. Wenn der Kunde sein Datenvolumen aufgebraucht hat, wird ihm automatisch weiteres kostenpflichtiges Volumen dazugebucht.

Bis zu drei Mal kann sich dieser Vorgang wiederholen und jede der drei Zubuchungen kostet eine Zusatzgebühr. Wenn auch das Datenvolumen der dritten Zubuchung aufgebraucht ist, wird die Surfgeschwindigkeit automatisch auf 16 Kilobit / Sekunde reduziert.Vodafone und O2 gehören zu den Anbietern, die in einigen Tarifen mit Datenautomatik arbeiten.

In den Vertragsbedingungen für die Flatrate ist vermerkt, ob eine Deaktivierung der Datenautomatik möglich ist. In Internetportalen gibt es detaillierte Anleitungen für die genaue Vorgehensweise zur Deaktivierung. Diese unterscheidet sich unter den verschiedenen Anbietern. Oftmals ist es allerdings nicht möglich, die Deaktivierung vorzunehmen.

Für Tarife wie diese und andere mit Kosten verursachenden Volumenzubuchungen ist die Funktion der Kontrolle über den aktuellen Datenverbrauch sehr effektiv. Bei Android-Smartphones kann in der Einstellungsfunktion die Auswahl Datennutzung gewählt werden. Dort wird die gesamte verbrauchte Datenmenge des laufenden Monats übersichtlich dargestellt.

Der Mobilfunkkunde kann nun seine individuelle Obergrenze bestimmen und diese mit der gelben Linie kennzeichnen. Nähert sich der Kunde seiner Obergrenze, bekommt er über das System eine Warnung. Zusätzlich kann eine rote Linie positioniert werden, die dafür sorgt, dass die Obergrenze nicht überschritten wird. In den Einstellungen unter der Auswahl "Limit festlegen" kann diese Option vorgenommen werden. Allerdings wird die Internetverbindung beim Überschreiten der Obergrenze augenblicklich von Android unterbrochen. Bei den gängigen Flatrates ist diese Einstellung nicht notwendig, da bei Erreichen des Limits nur die Surfgeschwindigkeit herabgestuft wird.

Unter einigen der regulär genutzten Apps verstecken sich wahre Datenschlucker. Diese können aber relativ einfach ermittelt werden. Das funktioniert, in dem der Kunde bzw. Smartphone-Nutzer die Hintergrunddaten beschränkt. Dadurch wird bewirkt, dass sämtliche Apps ausschließlich durch das Anklicken oder Öffnen und bei verfügbarem WLAN (sofern der Nutzer eingeloggt ist) online gehen. Diese Funktion kann sich aber wiederum nachteilig auswirken.

Ein nicht unbedeutender Anteil des Volumenverbrauchs ist den automatischen Updates der installierten Apps zuzuschreiben. Das eigenmächtige und unkontrollierte updaten kann ganz einfach unter Kontrolle gebracht werden. Durch das Auswählen der Funktion "Automatische App-Updates" im Play Store kann der Smartphone-Nutzer kurzerhand festlegen, dass die Updates künftig nur noch im WLAN durchgeführt werden.

Volumenintensiv ist auch die Facebook-App. Denn unbemerkt vom Smartphone-Nutzer aktualisiert Facebook kontinuierlich die Chronik des Nutzers. Neben Meldungen und Bildern werden sämtliche Videos abgespielt. Das ist ein ganz automatischer Vorgang, der allerdings enormes Volumen verbraucht. Besonders das Abspielen der Videos. Dieses kann mittels der Einstellungsfunktion eingeschränkt werden. Videos auf Facebook werden unter beschränktem Video-Autoplay dann nur noch im WLAN Bereich abgespielt. Das automatische Hochladen von Fotos auf Facebook kann vollständig deaktiviert werden.

Auch Google Maps gehört zu den Datenvolumenfressern. Die Anwendung reagiert auf Bewegungen des Smartphone-Nutzers. Das bedeutet, dass automatisch und konsequent aktuelle Kartenausschnitte von der App geladen und Standortdaten gesendet werden. Um diesen fortlaufenden Vorgang zu unterbindenkann der Smartphone-Nutzer einen bestimmten Kartenbereich herunterladen. Der gewählte Ausschnitt wird zunächst angezeigt, der Nutzer klickt das Sucheingaben-Feld an und findet im unteren Bereich einen Button mit der Aufschrift "neue Offlinekarte speichern".

Alternativen zur All Net Flatrate

Für Kunden die sich nicht an einen Anbieter binden möchten, empfiehlt sich die Nutzung einer Prepaidkarte. Hierbei handelt es sich um eine Guthabenkarte, die je nach eigenem Bedarf beliebig aufgeladen werden kann. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, muss der Kunde erneut aufladen. Ein laufendes Gespräch wird mit Ausschöpfung des Guthabens automatisch unterbrochen. Die Prepaid Variante gibt es mit und auch ohne All Net Flatrate. Dennoch kann eine Prepaid Nutzung auch unangenehme Überraschungen mit sich bringen.

Bei Anbietern von Prepaidkarten kann die Kostenkontrolle durch Auslandsgespräche oft nicht mehr gewährleistet werden. Das liegt daran, dass manche Prepaidanbieter bei verbrauchtem Guthaben die laufenden Auslandsgespräche nicht unterbrechen. Dann gerät der Kunde in eine Kostenfalle. Denn während er das Auslandsgespräch ahnungslos aufrecht erhält und glaubt, dass das Guthaben noch nicht aufgebraucht ist, tritt das sogenannte Postpaid–Verfahren ein. Der Kunde erhält im Nachhinein eine Rechnung für die überzogenen Gebühren.

Wer generell nur in bestimmte Mobilfunknetze und Festnetze telefoniert, profitiert eher von einer netzgebundenen Flatrate als von einer All NetFlatrate.

Wenn Telefonate nur gelegentlich getätigt werden ist ein Tarif mit preiswerter Monatsgebühr geeigneter als die Buchung einer All Net Flatrate. Tarife für Wenigtelefonierer umfassen in der Regel ein ausreichendes Maß an günstigen Minuten bzw Freiminuten.

Allgemeine Empfehlungen rund um die All Net Flatrate

Bevor eine All Net Flatrate abgeschlossen wird, sollten Mobilfunknutzer ihre monatlichen Telefon- und Internetkosten zusammenfassen und ihr eigenes Telefonier- und Surfverhalten gut kennen. All Net Flatrates sind sehr verlockende Angebote und der Gedanke daran, uneingeschränkt zu telefonieren verleitet schnell zu einem Vertragsabschluss. Es sollte allerdings vorher gut überlegt sein ob sich die Flatrate auch wirklich lohnt bzw ob man wirklich so viel telefoniert. Andernfalls kann eine 24-monatige Laufzeit auf die Dauer unnötige Kosten verursachen.

Es gibt einige Flatrate Angebote ohne Vertragsbindung, dennoch ist es ratsam auch bei einem laufenden Vertrag die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt stets im Auge zu behalten. Flatrate-Tarife lassen sich auf diese Weise mit der aktuell bestehenden Flatrate vergleichen. Viele Anbieter verbessern ihr Angebote und bieten preisgünstigere Tarife an.

Derzeit ist der meistgenutzte Datenübertragungsstandard HSDPA und UMTS. Die Nutzung von LTE ist noch nicht weitläufig verbreitet. Oftmals ist sie auch noch zu teuer. Die bereitgestellte Geschwindigkeit des Providers im gewünschten Tarif sollte dennoch bekannt sein.

Unabhängige Verbraucherportale stellen auf ihren Internetseiten Tarifrechner zur Verfügung. Diese Funktion dient dem direkten Vergleich der einzelnen All Net Flatrates und gleichzeitig kann der Mobilfunkkunde den für ihn am geeignetsten Tarif ermitteln.

Die All Net Flatrate inklusive Handy

Die Tarife der All Net Flatrates bewegen sich generell im unteren Preisniveau. Trotzdem bieten viele Anbieter Pakete bzw Bundles an. Diese Kombination beinhaltet einen All Net Flat Tarif und ein Handy. Viele dieser Angebote sind außerordentlich gut. Der Kunde hat die Möglichkeit das Handy mittels einer einmaligen Zahlung oder monatlich mit einem festgelegten Betrag zu abzuzahlen. Um dem Kunden ausreichenden Zahlungszeitraum einzuräumen sind solche Paketangebote in der Regel nur im Zusammenhang mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten möglich.

Im Internet gibt es zahlreiche Vergleichsportale in denen sich Interessierte informieren können. Nach der Eingabe des gewünschten Smartphones werden automatisch die aktuellen Tarife dafür berechnet. Zusätzlich werden etwaiige Einmalzahlungen und die Monatsbeträge für die Vertragslaufzeiten angezeigt. Die einzelnen Smartphones und All Net Flat Tarife können miteinander verglichen werden. Das macht die Entscheidung für Unschlüssige etwas leichter.

Die Berechnung eines vergleichbaren Monatspreises

Ein vergleichbarer Monatspreis lässt sich errechnen in dem alle entstehenden Kosten wie beispielsweise der Anschlusspreis, die Vertragskosten und die Anzahlung des Smartphones, sowie Bonus- und Startguthaben, als auch Gutschriften aufgerechnet werden. Der ermittelte Betrag wird anschließend durch die 24 Monate der Vertragslaufzeit geteilt. Die Berechnungen gelten für alle All Net Flat + Handy Tarife.

Alle Hauptanbieter: Telekom, Vodafone und O2 im VergleichTelekom

Als kostenintensivster Mobilfunkanbieter Deutschlands ist das Preis- Leistungsverhältnis dennoch sehr gut. Die Telekom stellt ihren Mobilfunkkunden trotz gehobener Preise das beste Handynetz zur Verfügung. Die Leistung bezieht sich auf die Netzverfügbarkeit und auch auf die Geschwindigkeit. Was die Rufaufbauzeit und die Sprachqualität betrifft, übertrifft die Telekom dabei Vodafone. Wenn auch nur um ein geringes Maß.

Nicht nur beim Telefonieren, sondern auch beim Surfen im Internet schneidet die Telekom als bester Anbieter ab. Die besten Ergebnisse erreicht die Telekom für die Verfügbarkeit. Der unzureichende Ausbau des UMTS Netzes erschwert das Surfen im Internet in den ländlichen Gegenden. Bestehende Internetverbindungen sind enorm langsam. Dafür wurde das LTE Netz in den Fokus genommen und umfangreich ausgebaut. In Großstädten wird Geschwindigkeit durch das LTE Netz neu definiert.

Die Konkkurenten der Telekom (Vodafone, O2 und E-Plus) haben seit Jahren das Nachsehen. Denn mit dem überdurchschnittlich gutem D1 Netz können sie nicht mithalten. Die enorme Geschwindigkeit (vor allem im LTE Netz) und die sehr gute Netzabdeckung zeichnen die Telekom aus. Als Anbieter für All Net Flatrates eignet sich die Telekom für jene Mobilfunknutzer, die sich nicht daran stören eine höhere Gebühr zu zahlen, dafür jedoch Wert auf besonders gute Datendienste in jeder Umgebung und auf eine ausgezeichnete Sprachqualität legen. Der einzigst nennbare Nachteil bei der Telekom ist der hohe Monatspreis. Die Telekom gilt mit einem Marktanteil von ca. 35 % unangefochten als Marktführer und Einzelanbieter.

Vodafone

Die Preise bei Vodafone nähren sich dem gehobenen Preisniveau der Telekom. Allerdings konnte Vodafone das Preis- Leistungsverhältnis nicht optimieren. Die Netzqualität kann die hohen Preise nicht vollständig rechtfertigen. Aus diesem Grund wandten sich sehr viele Neukunden an den günstigeren Anbieter O2. Vodafone bietet seinen Kunden inzwischen preiswertere Tarife, unter anderem Verträge und Prepaid-Angebote.

Auf die Verfügbarkeit des Vodafonnetzes ist Verlass. Das Netz ist insgesamt gut ausgerichtet und versorgt flächendeckend alle Gebiete. Was die Geschwindigkeit betrifft, kann sich Vodafone noch verbessern. Das LTE-Netz müsste noch etwas besser ausgeweitet werden, um die Geschwindigkeit in den Großstädten zu optimieren.

Dem normalen Mobilfunkkunden genügen die von Vodafone gebotenen Leistungen. Trotz einiger notwendiger Verbesserungen verfügt Vodafone im Allgemeinen über ein sehr gutes Netz. Anspruchsvollen Kunden mit gehobenen Anforderungen kann Vodafone nicht zu 100 % gerecht werden. Bei besonders anspruchsvoller Nutzung zeichnen sich noch einige Schwächen ab. Das gilt insbesondere für die Netzqualität und die Geschwindigkeit.

Insgesamt muss man sagen, dass Vodafone längst nicht mehr den gehobenen Standard wie vor einigen Jahren hat. Die Konkurrenz hat sich fortlaufend verbessert und die Telekom hat Vodafone erneut überragt. Dennoch ist die Netzabdeckung des D2 Netzes von Vodafon ausgezeichnet und kommt nahe an die Netzabdeckung der Telekom. In allen Bereichen des Telefonierens und des Internets weist Vodafone einen professionellen Service auf.

O2

Im direkten Vergleich mit der Telekom und Vodafone erweist sich O2 als günstigster Anbieter. Die Preise bilden insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und damit hält sich der Anbieter O2 die Konkurrenz auf Abstand. Mobilfunkkunden profitieren von ansprechenden Angeboten.

Die Netzabdeckung von O2 ist seit der Zusammenlegung mit E-Plus wesentlich besser. Durch zahlreiche Tests wurde eine deutliche Verbesserung verzeichnet. Die Netzabdeckung hat für eine gute Erreichbarkeit höchste Priorität. Auch die Sprachqualität ist sehr gut.

Die Erreichbarkeit in ländlichen Gegenden ist nicht immer gegeben. Probleme bei der Verbindung treten öfters auf. Dagegen funktioniert die Übertragung von Daten in Großstädten sehr gut und zudem auch relativ schnell. Im Bezug auf die Datenperformance befindet sich O2 mit Vodafone nahezu auf gleicher Ebene. Die Verfügbarkeit von LTE Netzen ist vor allem in kleinen Gebieten nicht gegeben.